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Digitale Visitenkarte von einer Agentur erstellen lassen

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Wer "digitale visitenkarte agentur" sucht, findet vor allem Selbstbau-Tools: Baukästen, in denen jeder Mitarbeitende seine eigene Karte zusammenklickt. Für eine Einzelperson reicht das oft aus. Für einen Betrieb mit mehreren Mitarbeitenden entsteht daraus schnell ein Flickenteppich aus Farben, Logos und Feldern, die niemand zentral pflegt.

Dieser Artikel zeigt, wann ein Baukasten-Tool ausreicht, wann sich eine Agenturlösung lohnt und was der Unterschied im Alltag bedeutet, von der Anbindung an CRM und Terminbuchung bis zum Rollout im Team.

Digitale Visitenkarte selbst bauen oder von einer Agentur einrichten lassen

Die Baukasten-Tools, die bei dieser Suche ganz oben stehen, richten sich an Einzelpersonen: Freiberufler, Selbstständige, einzelne Vertriebsmitarbeitende. Man legt ein Konto an, lädt ein Foto hoch, trägt Kontaktdaten ein und erhält einen QR-Code oder eine NFC-Karte. Das dauert wenige Minuten und kostet meist wenig oder nichts.

Für einen Betrieb mit zehn, dreißig oder fünfzig Mitarbeitenden stellt sich eine andere Aufgabe. Es geht nicht mehr um eine einzelne Karte, sondern um viele Karten gleichzeitig. Jede davon soll dasselbe Corporate Design tragen, dieselben Felder enthalten und sich zentral aktualisieren lassen, wenn sich zum Beispiel die Telefonnummer der Zentrale ändert.

Genau an dieser Stelle stoßen Baukasten-Tools an ihre Grenze. Sie sind für Einzelnutzer gebaut, nicht für eine Verwaltung von Nutzergruppen mit Rechten, Vorlagen und Freigabe. Wer es trotzdem versucht, richtet zehn oder fünfzig Einzelkonten ein und pflegt Änderungen zehn- oder fünfzigmal von Hand. Eine Leistungsseite für digitale Visitenkarten im Unternehmenseinsatz zeigt, wie eine zentrale Lösung stattdessen aussieht.

Was eine Agentur zusätzlich zu einem Baukasten-Tool liefert

Eine Agentur setzt nicht zwingend ein völlig neues System auf. Oft wird eine bestehende Plattform für digitale Visitenkarten genutzt, aber so konfiguriert, dass sie zum Betrieb passt statt umgekehrt. Der Unterschied liegt in drei Punkten: Einrichtung, Integration und Betreuung.

  • Einrichtung: Vorlagen im Corporate Design werden einmal erstellt, nicht von jedem Mitarbeitenden neu gestaltet.
  • Integration: Die Karten sind an CRM, Terminbuchung oder Website angebunden, statt isoliert zu stehen.
  • Betreuung: Bei einem Wechsel im Team, einer neuen Telefonnummer oder einem neuen Logo ändert die Agentur die Vorlage zentral, nicht jede einzelne Karte.

Dazu kommt die technische Seite: NFC-Karten müssen bestellt, programmiert und an die richtigen Personen verteilt werden. QR-Codes müssen auf E-Mail-Signaturen, Website und Drucksachen konsistent eingebunden werden. Das ist kein großes Projekt, aber es sind viele kleine Schritte, die bei zehn oder fünfzig Personen Zeit kosten, wenn sie jeder einzeln erledigt.

Rollout im Team: einheitliches Design und zentrale Verwaltung für alle Mitarbeitenden

Damit am Ende nicht jede Karte anders aussieht, arbeitet man mit einer Vorlage, die einmal für den ganzen Betrieb angelegt wird. Name, Titel und Kontaktdaten sind pro Person variabel, Logo, Farben und Layout bleiben fest.

Für den Rollout gibt es zwei übliche Modelle. Im ersten Modell pflegt eine zentrale Stelle, etwa das Marketing oder die Geschäftsführung, alle Karten in einem Verwaltungsportal. Neue Mitarbeitende werden dort angelegt, ausscheidende deaktiviert. Im zweiten Modell erhält jede Person ein eigenes, aber vorlagenbasiertes Konto und kann nur begrenzte Felder wie das eigene Foto oder die Durchwahl ändern.

Welches Modell passt, entscheidet die Betriebsgröße und die Frage, wer die Pflege übernimmt. Bei fünf bis zehn Personen reicht oft eine einzelne verantwortliche Person. Ab etwa zwanzig oder dreißig Mitarbeitenden lohnt sich das zweite Modell, weil sonst eine Person zum Flaschenhals für jede kleine Änderung wird.

Anbindung an CRM, Terminbuchung und Website

Eine digitale Visitenkarte, die nur Kontaktdaten anzeigt, ersetzt ein Stück Karton. Mehr wird sie erst, wenn sie an die Systeme angebunden ist, die im Betrieb ohnehin laufen. Drei Anbindungen kommen in der Praxis am häufigsten vor.

AnbindungWas passiert dabeiNutzen für den Betrieb
CRMWer die Karte speichert, landet automatisch als Kontakt im CRM-System.Kein manuelles Abtippen von Visitenkartendaten mehr.
TerminbuchungEin Button auf der Karte führt direkt zum Kalender des Mitarbeitenden.Weniger Hin- und Her-Mails zur Terminfindung.
WebsiteDie Karte verweist auf Leistungsseiten oder ein Kontaktformular der Firmenwebsite.Kontakt bleibt bei weiterem Interesse auf der eigenen Seite, nicht bei einem Fremdanbieter.
Anbindungen einer digitalen Visitenkarte im Betrieb

Technisch läuft die CRM-Anbindung meist über eine Schnittstelle oder einen Webhook, der bei jedem Speichervorgang einen Datensatz überträgt. Das setzt voraus, dass das CRM eine solche Schnittstelle anbietet. Bei älteren oder stark angepassten Systemen ist das nicht immer der Fall, dann bleibt nur ein manueller Export oder ein Zwischenschritt über ein weiteres Werkzeug.

Wer ohnehin plant, mehr Prozesse im Betrieb zu automatisieren, sollte die Visitenkarte nicht isoliert betrachten. Sie ist ein kleiner, aber sichtbarer Baustein in einer Kette, die auch weitergehende Automatisierung von Geschäftsprozessen umfassen kann, etwa wenn neue Kontakte automatisch eine Willkommens-E-Mail erhalten. Beispiele dafür, wie so etwas konkret aussieht, stehen in unserem Beitrag zu Beispielen für automatisierte Prozesse im Mittelstand.

Kosten: Einzelkarte gegen Agenturprojekt im Vergleich

Konkrete Eurobeträge nennen wir hier bewusst nicht, weil sie stark davon abhängen, wie viele Mitarbeitende beteiligt sind, wie komplex die Integration in CRM und Website ausfällt und ob physische NFC-Karten bestellt werden. Eine belastbare Zahl bekommen Sie nur mit einem konkreten Angebot für Ihren Betrieb.

Strukturell lässt sich der Unterschied trotzdem beschreiben. Bei einer Einzelkarte aus einem Baukasten zahlt man in der Regel eine geringe einmalige oder monatliche Gebühr pro Person, manchmal auch gar nichts in einer kostenlosen Basisversion. Bei einem Agenturprojekt kommt zusätzlich der einmalige Aufwand für Konzeption, Vorlagengestaltung im Corporate Design und Einrichtung der Integrationen dazu. Danach sinkt der laufende Aufwand pro Person meist, weil die zentrale Verwaltung Zeit spart.

Ob sich das rechnet, ist eine Frage der Teamgröße. Bei zwei oder drei Personen lohnt sich der einmalige Aufwand für eine Agenturlösung selten. Bei zehn und mehr Personen amortisiert er sich meist schnell, weil sonst jede Änderung am Design oder an den Kontaktdaten vielfach wiederholt werden müsste. Genaue Zahlen für Ihren Fall finden Sie auf der Leistungsseite zur digitalen Visitenkarte für Unternehmen.

Worauf man bei der Auswahl einer Agentur achten sollte

Nicht jede Agentur, die Webdesign anbietet, hat Erfahrung mit der Einrichtung digitaler Visitenkarten im Unternehmensmaßstab. Ein paar Fragen helfen bei der Auswahl.

  • Kann die Agentur ein bestehendes CRM konkret benennen, mit dem sie schon eine Anbindung umgesetzt hat, statt nur allgemein von Integration zu sprechen?
  • Wird die Vorlage im vorhandenen Corporate Design erstellt, oder muss der Betrieb sich an ein vorgegebenes Layout anpassen?
  • Wer pflegt die Karten nach dem Rollout: die Agentur, eine interne Person, oder bleibt das ungeklärt?
  • Ist die Datenverarbeitung DSGVO-konform dokumentiert, insbesondere wenn Kontaktdaten in ein CRM außerhalb der EU übertragen werden?

Der letzte Punkt betrifft nicht nur die Visitenkarte selbst, sondern jedes System, das personenbezogene Daten verarbeitet. Wer generell wissen will, worauf es bei DSGVO-konformer Verarbeitung von Kontakt- und Kundendaten ankommt, findet dort eine breitere Einordnung, die über die Visitenkarte hinausgeht.

Ein Sonderfall sind Betriebe, deren Außendienst eine ganze Region abdeckt. Wer nach einer digitalen Visitenkarte für Schleswig-Holstein oder eine andere Region sucht, will meist wissen, ob der Anbieter in der Nähe sitzen muss. Für die Einrichtung nicht, die läuft remote. Zum Thema wird der Standort erst, wenn NFC-Karten physisch verteilt oder Profilfotos vor Ort aufgenommen werden sollen.

Ein Randfall desselben Systems ist das Recruiting. Karten bekommen dann nicht alle Mitarbeitenden, sondern die Personen, die auf Messen und in Bewerbungsgesprächen ansprechbar sein sollen. Für Bewerber, die umgekehrt selbst eine Karte einsetzen wollen, gilt dasselbe wie für Einzelpersonen weiter oben: Dafür reicht ein Baukasten.

Häufige Fragen

Welche digitale Visitenkarte ist die beste für ein ganzes Team?
Für ein ganzes Team ist ein Baukasten-Tool für Einzelpersonen selten die beste Wahl, weil jede Karte einzeln gepflegt werden muss. Besser geeignet ist eine Lösung mit zentraler Vorlage im Corporate Design und einer Verwaltungsebene, über die Änderungen für alle Karten gleichzeitig vorgenommen werden können. Welches konkrete System passt, richtet sich nach der vorhandenen IT und der Teamgröße.
Wie kann ich eine digitale Visitenkarte für mehrere Mitarbeitende gleichzeitig erstellen?
Der übliche Weg ist eine einmal erstellte Vorlage mit festem Logo, festen Farben und festem Layout, in die pro Mitarbeitendem nur Name, Titel und Kontaktdaten eingetragen werden. Diese Vorlage wird entweder zentral von einer verantwortlichen Person gepflegt oder jede Person erhält ein eigenes, aber eingeschränktes Konto. Ab etwa zwanzig Mitarbeitenden ist das zweite Modell meist praktischer.
Was kostet eine digitale Visitenkarte von einer Agentur im Vergleich zum Selbstbau?
Beim Selbstbau zahlt man in der Regel eine geringe Gebühr pro Person, teils auch nichts in einer kostenlosen Basisversion. Bei einer Agenturlösung kommt einmalig der Aufwand für Vorlagengestaltung, Corporate Design und Integrationen dazu, danach sinkt aber meist der laufende Pflegeaufwand pro Person. Eine konkrete Zahl hängt von Teamgröße und gewünschten Integrationen ab und lässt sich nur mit einem individuellen Angebot benennen.
Wie funktioniert eine digitale Visitenkarte mit Anbindung an CRM oder Terminbuchung?
Beim Speichern der Karte durch einen Kontakt wird der Datensatz über eine Schnittstelle oder einen Webhook automatisch an das CRM-System übertragen, statt dass ihn jemand manuell eintippt. Ein Button auf der Karte kann zusätzlich direkt zum Online-Kalender des jeweiligen Mitarbeitenden führen. Voraussetzung ist, dass das eingesetzte CRM eine passende Schnittstelle anbietet, was bei älteren Systemen nicht immer gegeben ist.
Lohnt sich eine Agentur für digitale Visitenkarten für kleine Betriebe?
Bei zwei oder drei Mitarbeitenden lohnt sich der zusätzliche Aufwand einer Agenturlösung meist nicht, ein Baukasten-Tool reicht dann aus. Ab etwa zehn Mitarbeitenden amortisiert sich der einmalige Aufwand für eine zentrale Lösung in der Regel schnell, weil sonst jede Design- oder Kontaktänderung vielfach wiederholt werden muss.
Braucht eine Firma eine eigene Karte, oder reichen Karten für die einzelnen Mitarbeitenden?
Beides hat seinen Platz, aber unterschiedliche Aufgaben. Eine Karte für die Firma selbst trägt die Zentrale, die allgemeine E-Mail-Adresse und den Weg zum Standort. Sie steht auf Fahrzeugen, an der Eingangstür oder auf einem Messeaufsteller. Karten für einzelne Mitarbeitende tragen Durchwahl, Foto und den eigenen Kalender und sind im B2B-Vertrieb das, was im Gespräch tatsächlich weitergegeben wird. Wer nur die Firmenkarte anlegt, spart sich die Pflege der Einzelkarten und verliert dabei genau die Stelle, an der aus einem Kontakt ein Termin wird.

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