Website erstellen lassen: Kosten im Überblick
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Wer eine Website erstellen lassen will, sucht meist zuerst eine einzige Zahl. Die gibt es nicht. Der Preis hängt daran, wie viele Seiten entstehen, wie viel Technik darunter liegt und wen Sie am Ende beauftragen. Dieser Artikel nennt deshalb keine Pauschale, sondern einen Rechenweg: eine Tabelle nach Projektgröße, einen Vergleich der Anbietertypen und die laufenden Posten, die in vielen Angeboten schlicht fehlen.
Was eine Website erstellen lassen im Schnitt kostet
Den Preis bestimmen die Anzahl der Unterseiten, der technische Aufwand und der Stundensatz des Anbieters. Eine Visitenkartenseite mit fünf Unterseiten kostet spürbar weniger als ein Onlineshop mit Zahlungsanbindung und Lagerverwaltung. Das klingt banal, geht beim Angebotsvergleich aber regelmäßig unter, weil zwei Angebote selten denselben Umfang meinen. Genaue Zahlen für Ihr Vorhaben finden Sie auf unserer Leistungsseite für Webdesign.
Wer eine professionelle Website erstellen lassen möchte, zahlt nicht nur für das Sichtbare. Die Konzeption legt Struktur und Nutzerführung fest, die Umsetzung betrifft Design und technischen Aufbau, und am Ende entscheiden die Texte darüber, ob die Seite bei Google und in KI-Antworten überhaupt gefunden wird. Der letzte Posten ist der, an dem am häufigsten gespart wird. Wie Inhalte in Antwortmaschinen landen, steht in unserem Beitrag zur Sichtbarkeit in KI-Antworten.
Kosten nach Seitenanzahl: 1-Seiter bis 20-Seiten-Website
Die Seitenzahl ist der stärkste Kostentreiber. Jede zusätzliche Unterseite braucht eigene Texte, eigene Bilder und oft eine eigene Formularlogik. Die folgende Tabelle ordnet typische Projektgrößen nach Aufwand statt nach Betrag.
| Projektart | Seitenzahl | Typischer Aufwand |
|---|---|---|
| One-Pager / Landingpage | 1 Seite | gering, meist wenige Arbeitstage |
| Visitenkartenseite | 3 bis 5 Seiten | gering bis mittel |
| Standard-Firmenwebsite | 5 bis 10 Seiten | mittel |
| Website mit Blog oder Karriereseite | 10 bis 20 Seiten | mittel bis hoch |
| Onlineshop mit Produktkatalog | 20 Seiten oder mehr | hoch, laufender Pflegeaufwand |
Eine Website mit zehn Seiten liegt beim Aufwand zwischen der einfachen Firmenwebsite und dem Auftritt mit Blog. Ausschlaggebend ist dabei weniger die Zahl als die Frage, ob jede Seite ein eigenes Design bekommt oder ob ein wiederkehrendes Layout trägt. Zehn Seiten aus einem Layout sind ein anderes Projekt als zehn einzeln gestaltete. Wer daneben einen persönlichen Auftritt braucht, findet in unserem Portal für digitale Visitenkarten eine schlanke Ergänzung zur klassischen Website.
Freelancer, Agentur oder Baukasten: Preisunterschiede im Vergleich
Drei Anbietertypen stehen zur Wahl, jeder mit einem eigenen Preisgefüge. Ein Homepage-Baukasten wie Wix ist am günstigsten und verlangt dafür Ihre Zeit. Ein Freelancer liegt preislich in der Mitte und bringt individuelles Handwerk mit, ist bei Ausfall oder Urlaub aber schwer zu vertreten. Eine Agentur kostet am meisten und deckt dafür Design, Technik und Text gleichzeitig ab. Welcher Typ passt, entscheidet weniger das Budget als die Frage, wie viel Sie selbst übernehmen wollen.
- Baukasten (Wix, Squarespace und ähnliche): niedrigste laufende Kosten, hoher eigener Zeitaufwand, wenig Spielraum bei individueller Technik.
- Freelancer: mittlerer Stundensatz, persönlicher Ansprechpartner, aber begrenzte Kapazität bei größeren Projekten.
- Agentur: höchster Stundensatz, dafür Projektmanagement, Qualitätssicherung und meist Support nach dem Launch.
Wer eine Wordpress-Website erstellen lassen möchte, landet meist bei einem Freelancer oder einer Agentur. Wordpress erlaubt individuelle Programmierung und verlangt dafür laufende Pflege der Plugins. Eine Wix-Website erstellen zu lassen geht schneller, stößt bei komplexen Funktionen wie einem Shop mit vielen Varianten aber an Grenzen. Moderne Technik ist dabei kein Wert an sich. Warum React-Websites für Suchmaschinen unsichtbar werden können, steht in einem eigenen Beitrag.
Laufende Kosten nach dem Launch: Hosting, Wartung, Updates
Die einmalige Erstellung ist nur ein Teil der Rechnung. Nach dem Launch laufen Hosting, Domain, Sicherheitsupdates und die Pflege der Texte weiter, und genau diese Posten fehlen in vielen Angeboten. Wer die monatlichen Kosten einer Website ehrlich ansetzen will, rechnet deshalb nicht nur den Server ein, sondern auch die Zeit für Textänderungen und technische Wartung.
- Hosting und Domain: laufende Grundkosten, unabhängig von der Anbieterwahl.
- Wartung und Sicherheitsupdates: besonders bei Wordpress regelmäßig nötig, da Plugins Sicherheitslücken öffnen können.
- Textpflege: neue Angebote, geänderte Preise oder aktualisierte Rechtstexte müssen eingepflegt werden.
- Technischer Support: bei Ausfällen oder Fehlern, oft als Servicevertrag mit der Agentur geregelt.
Wie hoch dieser monatliche Posten ausfällt, entscheidet vor allem der Pflegebedarf. Eine statische Visitenkartenseite braucht deutlich weniger Betreuung als ein Shop mit wechselndem Sortiment. Und wer keine feste Reaktionszeit benötigt, sollte auch keinen Servicevertrag darüber abschließen.
Was den Preis nach oben treibt: Funktionen, die extra kosten
Manche Funktionen erhöhen den Aufwand überproportional, weil sie eigene Logik, eigene Tests und oft eine eigene Rechtsprüfung brauchen. Wer eine Website mit Onlineshop erstellen lassen möchte, zahlt für Warenkorb, Zahlungsanbindung, Versandberechnung und die Pflege des Produktkatalogs deutlich mehr als für eine reine Informationsseite.
- Mehrsprachigkeit: jede Sprache verdoppelt den Textaufwand und oft auch den Pflegeaufwand.
- Individuelle Formulare mit Logik, etwa Terminbuchung oder Konfiguratoren.
- Anbindung an ein Warenwirtschafts- oder CRM-System.
- Barrierefreiheit nach gesetzlichen Vorgaben, relevant etwa für öffentliche Auftraggeber.
- Automatisierte Kundenkommunikation: KI-Chatbots auf den eigenen Inhalten nehmen dem Team Routinefragen ab, brauchen dafür aber gepflegte Quelltexte.
Auch die Anbindung an bestehende Betriebsabläufe treibt den Preis. Wer Bestellungen automatisch in die Buchhaltung übernehmen will, plant das besser früh: Nachträglich eingebaute Automatisierung ist aufwendiger als von Anfang an mitgedachte. Beispiele dafür stehen in unserem Beitrag über automatisierte Geschäftsausgabenprozesse.
So kalkuliert man ein realistisches Budget für das eigene Projekt
Statt einer Zahl hilft ein Rechenweg in vier Schritten. Er verhindert vor allem eines: dass am Ende einer wichtigen Funktion das Budget entzogen wird, weil vorne zu grob geschätzt wurde.
- Seitenzahl festlegen: Wie viele Unterseiten braucht die Website realistisch, inklusive Impressum, Datenschutz und Kontaktseite?
- Funktionsumfang bestimmen: Reicht eine statische Seite, oder werden Formulare, Shop-Funktion oder eine Anbindung an andere Systeme benötigt?
- Anbietertyp wählen: Baukasten für schmales Budget und hohe Eigenleistung, Freelancer für individuelle mittlere Projekte, Agentur für komplexe Vorhaben mit mehreren Beteiligten.
- Laufende Kosten einplanen: Hosting, Wartung und Textpflege gehören von Anfang an in die Kalkulation, nicht erst nach dem Launch.
Ein Angebot für die Erstellung beantwortet damit nur die halbe Frage. Wer die Kosten einer Website vergleicht, vergleicht ein Budget über die gesamte Lebensdauer der Seite und nicht einen Rechnungsbetrag am Projektende. Wer ohnehin plant, Abläufe rund um die Website zu automatisieren, findet Beispiele in unserem Beitrag Prozesse automatisieren: Beispiele aus der Praxis.
Eine Agentur lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig gebraucht werden, also Design, Technik, Text und laufende Betreuung aus einer Hand. Bei einem reinen One-Pager reicht oft ein Freelancer, manchmal auch ein Baukasten. Das sagen wir auch, wenn es gegen den eigenen Auftrag spricht. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite über uns.
Häufige Fragen
- Was kostet eine Website mit 10 Seiten?
- Der Aufwand liegt zwischen einer einfachen Firmenwebsite und einem Auftritt mit Blog oder Karriereseite. Entscheidend sind dabei weniger die zehn Seiten selbst als die Frage, ob jede Seite individuell gestaltet wird oder ein wiederkehrendes Layout genutzt wird. Eine genaue Einschätzung für das eigene Projekt liefert ein Gespräch mit dem Anbieter.
- Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Website?
- Die Homepage ist nur die Startseite, also die erste Seite, die Besucher sehen. Die Website ist der gesamte Auftritt inklusive aller Unterseiten wie Leistungen, Kontakt oder Impressum. Der Begriff Homepage wird umgangssprachlich oft für die ganze Website verwendet, technisch ist er aber enger gefasst.
- Was sollte eine Webseite pro Monat kosten?
- Das hängt vom Pflegeaufwand ab: Hosting und Domain sind eine feste Grundlage, dazu kommen je nach Bedarf Sicherheitsupdates, Textpflege und technischer Support. Eine statische Seite ohne häufige Änderungen braucht deutlich weniger laufende Betreuung als ein Shop mit wechselndem Sortiment. Ein fester Servicevertrag mit der Agentur oder dem Freelancer schafft hier Planungssicherheit.
- Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?
- Der Stundensatz unterscheidet sich stark zwischen Freelancer und Agentur und hängt zusätzlich von Erfahrung und Region ab. Freelancer liegen meist im mittleren Bereich, Agenturen darüber, weil sie zusätzlich Projektmanagement und Qualitätssicherung anbieten. Genaue Sätze lassen sich nur im individuellen Angebot vergleichen.
- Ab welchem Budget lohnt sich eine Agentur statt Freelancer?
- Eine Agentur lohnt sich vor allem dann, wenn mehrere Gewerke gleichzeitig gebraucht werden, etwa Design, Technik, Text und laufende Betreuung aus einer Hand. Bei einem reinen One-Pager oder einer einfachen Visitenkartenseite reicht dagegen häufig ein Freelancer oder ein Baukasten. Die Entscheidung hängt also weniger von einer festen Budgetgrenze als vom Funktionsumfang des Projekts ab.
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