KI-Schulungspflicht: Es gibt sie so nicht
Fast jeder Text zum Thema spricht von einer Pflicht und von Bußgeldern. Der Wortlaut gibt das nicht her. Was er stattdessen verlangt, ist weniger dramatisch und praktisch anspruchsvoller.
Weiterlesen →Zwei Wege zur KI-Kompetenz nach Art. 4: im Lernportal, wenn Ihr Team im eigenen Tempo arbeiten soll, oder als dreistündige Live-Schulung mit festem Termin. Beide vollständig remote, beide mit Nachweis.
Der Wortlaut ist kürzer, als die Diskussion darum vermuten lässt. Anbieter und Betreiber von KI-Systemen ergreifen Maßnahmen, um die KI-Kompetenz ihres Personals zu unterstützen. Das ist der Kern. Ein bestimmtes Kompetenzniveau je Person steht dort nicht, ein Zertifikat auch nicht, und eine Prüfstelle, die es ausstellen müsste, ebenso wenig.
Trotzdem lesen Sie überall von einer Schulungspflicht und von Bußgeldern. Beides ist verkürzt. Es gibt keine Pflicht im Wortlaut, sondern eine Verpflichtung, etwas zu tun, und die erfüllt man auf mehreren Wegen. Schulung ist der übliche, weil er sich am einfachsten belegen lässt. Was der Verordnungstext tatsächlich fordert, schlüsselt der Beitrag zur KI-Schulungspflicht nach Art. 4 KI-Verordnung auf.
Der Artikel hat sich durch den Digital Omnibus zudem geändert. Die frühere Formulierung mit einem ausreichenden Niveau ist weggefallen. Dafür stehen jetzt zwei Absätze darin, nach denen Kommission und Mitgliedstaaten die Bemühungen unterstützen sollen, ausdrücklich die kleiner und mittlerer Unternehmen.
Wir sagen das so deutlich, weil es Ihre Entscheidung ändert. Wer glaubt, ein Zertifikat zu brauchen, kauft das billigste, das er findet. Wer weiß, dass es um eine belegbare Maßnahme geht, fragt stattdessen: Versteht mein Team danach wirklich, was es tut?
Der Unterschied ist nicht die Tiefe, sondern der Kalender. Im Portal arbeitet jeder, wann es passt. In der Live-Schulung sitzen alle gleichzeitig zusammen und können fragen. Beides läuft vollständig remote.
Im Tempo Ihres Teams, ohne Termin
ab 59 € netto je Person
Passend, wenn viele Personen geschult werden sollen und ein gemeinsamer Termin am Kalender scheitert.
Drei Stunden online, ein Termin
ab 890 € netto je Gruppe
Passend, wenn Rückfragen zu erwarten sind oder die Runde überschaubar ist. Der Preis hängt nicht an der Teilnehmerzahl.
Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer. Beide Wege lassen sich kombinieren, wenn ein Teil des Teams gemeinsam lernen soll und der Rest lieber allein.
Die Reihenfolge folgt dem Aufbau, den die EU-Kommission für Art.-4-Programme beschreibt. Erst das Verständnis, dann der eigene Umgang damit, dann die rechtliche Lage. Zuletzt der Blick auf das eigene Haus, und der ist der Teil, an dem sich die Anbieter unterscheiden.
Sprachmodelle, generative Systeme, die gaengigen Werkzeuge. Vor allem aber: warum ein Ergebnis souveraen klingt und trotzdem falsch sein kann. Wer das einmal an einem Beispiel gesehen hat, prueft danach von selbst.
Personenbezogene Daten, Betriebsgeheimnisse, Kundenunterlagen. Urheberrecht an dem, was herauskommt. Und die Frage, wer am Ende geradesteht, wenn ein Ergebnis ungeprueft hinausgeht.
Anbieter oder Betreiber, Risikoklassen, verbotene Praktiken, Art. 4. Was die Verordnung wirklich verlangt und was ihr in Werbetexten zugeschrieben wird. Der Unterschied ist groesser, als die meisten erwarten.
Welche Werkzeuge im Haus im Umlauf sind, wer sie wofuer nutzt und an welcher Stelle dabei Kundendaten hineingehen. Im Portal als Selbsteinschaetzung mit Checkliste, in der Live-Schulung als gemeinsame Bestandsaufnahme.
Die Kommission beschreibt für Art.-4-Programme einen risikobasierten Weg: erst verstehen, welche Systeme im Einsatz sind und welche Rolle das Unternehmen dabei hat, dann die Maßnahmen darauf zuschneiden. Der zweite Teil fällt bei einem Video, das für alle Betriebe gleich ist, zwangsläufig weg.
Deshalb steht er bei uns in Thema 4, in beiden Wegen. Welche Werkzeuge sind im Umlauf, auch die, die niemand freigegeben hat. Wer nutzt sie wofür. An welcher Stelle gehen dabei Kundendaten hinein. Und wo stützt ein Ergebnis eine Entscheidung über einen Menschen, was die Anforderungen deutlich verschiebt. Im Portal beantwortet das jeder für sich anhand einer Checkliste, in der Live-Schulung gehen wir es gemeinsam durch.
Dass wir das können, liegt an unserer übrigen Arbeit: Wir automatisieren Abläufe im Mittelstand und sehen dabei ohnehin, wo KI in einem Betrieb sitzt. Wie wir mit personenbezogenen Daten in KI-Projekten umgehen, steht auf DSGVO-konforme KI.
Ein Zertifikat allein belegt eine Teilnahme, mehr nicht. Was ein Unternehmen im Zweifel zeigen können sollte, ist etwas anderes: dass es sich mit seinen eigenen KI-Systemen befasst und daraus etwas abgeleitet hat. Deshalb bekommen Sie beides.
Alles davon in einer Form, die Sie ohne Nacharbeit in Ihre Compliance-Akte legen können. Und noch einmal, weil es in diesem Feld selten jemand sagt: Ein Zertifikat ist keine Voraussetzung dafür, dass Sie Art. 4 erfüllen. Es ist ein Beleg dafür, was Sie getan haben.
Damit Sie einordnen können, ob wir zusammenpassen, bevor Sie anfragen.
ab 890 €
zzgl. USt.
pauschal je Gruppe für die Live-Schulung, netto, unabhängig von der Teilnehmerzahl. Der Zugang zum Lernportal kostet 59 € je Person.
3 Stunden
typische Projektdauer
Die Live-Schulung an einem Termin. Im Portal bestimmt Ihr Team das Tempo selbst; die vier Lerneinheiten dauern zusammen rund zwei Stunden.
Was Art. 4 rechtlich fordert, auch dort, wo KI ohne Freigabe genutzt wird, und was das Ministerium selbst dazu sagt.
Fast jeder Text zum Thema spricht von einer Pflicht und von Bußgeldern. Der Wortlaut gibt das nicht her. Was er stattdessen verlangt, ist weniger dramatisch und praktisch anspruchsvoller.
Weiterlesen →Meistens sind es mehr, als die Geschäftsführung annimmt, und seltener die, an die man zuerst denkt. Genau das ist der Ausgangspunkt. Schreiben Sie uns, wenn ein Termin gerade nicht passt.
Sagen Sie uns kurz, wie es bei Ihnen aussieht, dann suchen Sie sich einen Termin aus. Zwanzig Minuten, kostenlos. Reicht das Portal, sagen wir das, statt Ihnen eine Schulung zu verkaufen.
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Selbstlernen mit Test und Zertifikat
Drei Stunden online, ein gemeinsamer Termin
Erst einmal wissen, was überhaupt nötig ist
Ein anderes Anliegen, das nicht in die genannten Kategorien passt
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